Kuren für Pflegende

Wer pflegt, braucht Unterstützung!

Pflege bedeutet Liebe, aber auch großer Kraftaufwand. Einen geliebten Menschen zu Hause zu pflegen ist eine Aufgabe, die viele Pflegende versuchen in ihren ohnehin schon anstrengenden Alltag zu integrieren. Jede/r vierte Pflegebedürftige wird von einem Familienmitglied gepflegt, vor allem von Frauen. Die große Verantwortung, die Zeitnot, die Sorge das „funktionieren müssen“ und  „für den anderen da sein wollen“, ist in vielen Fällen ein Belastungskreislauf zu Lasten der eigenen Gesundheit.

Kurmaßnahmen für pflegende Frauen und pflegende Männer

Kurmaßnahmen im Müttergenesungswerks machen Pflegende wieder stark und helfen dabei, ihre Gesundheit langfristig zu erhalten. Der Therapieplan wird individuell festgelegt und bezieht neben der gesundheitlichen Situation auch die persönliche Lebenssituation mit ein. Gemeinsam werden Lösungen erarbeitet, die helfen, den Lebensalltag besser zu bewältigen und gesundheitlichen Störungen vorzubeugen. Eine Kurmaßnahme dauert in der Regel drei Wochen. Das Müttergenesungswerk hilft Pflegenden mit speziellen Kurmaßnahmen, wieder zu Kräften zu kommen.

Qualität für Ihre Gesundheit

... deshalb eine Kurmaßnahme im Müttergenesungswerk. Denn die vom Müttergenesungswerk anerkannten Kliniken bieten höchste Qualität und arbeiten zusätzlich zu den gesetzlichen Bestimmungen nach den einzigartigen MGW-Qualitätskriterien.

Kuren für Pflegende Prüfsiegel

Kurmaßnahmen für pflegende Frauen und pflegende Männer im Müttergenesungswerk:

  • sind geschlechtsspezifisch, ganzheitlich und individuell auf  Pflegende abgestimmt,
  • berücksichtigen die spezifischen Lebensumstände von Pflegenden und widmen sich auch den entsprechenden Belastungen,
  • ermöglichen Austausch und Kontakt mit anderen Pflegenden durch feste Kurgruppen,
  • machen Pflegende wieder stark und helfen langfristig Ihre Gesundheit positiv zu beeinflussen,
  • können bei Bedarf durch Spenden unterstützt werden, um finanziell bedürftigen Pflegenden die notwendige Kurmaßnahme zu ermöglichen,
  • sind in die „Therapeutische Kette“ eingebunden, d. h. vorbereitende Beratung, Kurmaßnahme in der Klinik, Nachsorge am Wohnort.

 

6 Schritte zur Kur

  1. Beratung
    Nehmen Sie Kontakt zu einer Beratungsstelle im Verbund des Müttergenesungswerks auf. Die Beratung ist individuell und kostenlos. Eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe finden Sie über unsere Beratungsstellensuche.
  2. Attest
    Ihre Ärztin/Ihr Arzt muss die medizinische Notwendigkeit der Kurmaßnahme bestätigen. Das notwendige Verordnungsformular (Attest) für eine Vorsorgemaßnahme erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse, für eine Rehabilitationsmaßnahme hat Ihre Ärztin/Ihr Arzt das Verordnungsformular vorliegen.
  3. Arztbesuch
    Ihre Ärztin/Ihr Arzt sollte das Verordnungsformular für Sie möglichst ausführlich ausfüllen und darauf hinweisen, dass ambulante Leistungen ausgeschöpft, nicht ausreichend/zielführend oder im Alltag nicht umsetzbar sind. Nehmen Sie das ausgefüllte Verordnungsformular zu Ihrem Termin in der Beratungsstelle mit.
  4. Antrag
    Bereiten Sie gemeinsam mit der Beraterin/dem Berater Ihren Kurantrag für die Krankenkasse vor.
  5. Wunsch-/Wahlrecht
    Die Beratungsstelle sucht mit Ihnen gemeinsam die passende Klinik und klärt Sie zum Wunsch- und Wahlrecht auf.
  6. Wenn’s mal nicht glatt läuft
    Lassen Sie sich nicht entmutigen, falls die Krankenkasse Ihren Antrag ablehnen sollte. Die Beratungsstelle unterstützt Sie bei Ihrem Widerspruch.

Beratungsstelle suchen

Eine ausführliche und individuelle Beratung rund um alle Fragen zu den Kurmaßnahmen im Müttergenesungswerk erhalten Sie kostenlos in einer Beratungsstelle in Ihrer Nähe.