Unsere Mutter-Kind-Kur am Ostseestrand

Alexa W. berichtet von ihrer Mutter-Kind-Kur - Teil 1

Ende August des vergangenen Jahres startete ich mit unseren Kindern Jos (2 Jahre) und Matilda (5 Jahre) vom Niederrhein Richtung Ostsee zur 3-wöchigen Mutter-Kind-Kur im Haus Maria Meeresstern. Wir waren alle drei aufgeregt und neugierig, was uns wohl erwarten würde. Ich war gespannt und eher skeptisch, ob es gelingen sollte, meine mehr als ‚leeren‘ Akkus wieder aufzuladen. Wie sollte das gehen? Ich allein mit den Kindern an einem fremden Ort?

Nach 5-stündiger Autofahrt kamen wir in Niendorf an und wurden bereits auf dem Parkplatz direkt vor dem Haus von Schwester Gabrielle herzlich begrüßt. Das Einchecken ging zügig, da alles gut vorbereitet war. An unserem kleinen Appartement bestehend aus einem Schlafzimmer mit großem Schrank und Schreibtisch, Kinderzimmer mit zwei Betten und Tisch und einem kleinen Badezimmer begrüßte uns ein Türschild mit unseren Namen. Das war also unser Reich für die nächsten 3 Wochen.

Wir hatten Zeit, in Ruhe anzukommen und uns zurecht zu finden. Langsam trafen auch die anderen Mütter mit ihren Kindern ein. Ein erstes Kennenlernen war direkt am Abend organisiert und wurde durch das Maria-Meeresstern-Team gut begleitet. Am Anreisetag fand auch das Arztgespräch statt und es wurde der Kur-Plan besprochen.

Selbst erkundete ich mit den Kindern die nahe Umgebung. Direkt am Ostseestrand gelegen bietet der Garten der Kurklinik Maria-Meeresstern wunderbare Sitz- und Ausruhmöglichkeiten. Für Strandspielzeug war vom Haus gesorgt und so konnten wir einen ersten Strandmittag genießen.

Am nächsten Tag begann die Kinderbetreuung. Natürlich brauchte es vor allem bei unserem Jüngsten einige Zeit bis er sich an die Menschen gewöhnt und Vertrauen gefasst hatte. Es war nicht immer einfach für mich, wenn er und manchmal auch seine große Schwester traurig waren und weinten, weil sie nicht in die Gruppen wollten. Die Unterstützung durch das Kinderbetreuungsteam war da sehr hilfreich und ich war fest entschlossen, diese Zeit auch für mich zu nutzen. Die leitende Schwester sagte tröstlich: Denken Sie daran, es ist eine MUTTER!!!-Kind-KUR!!! :o).

Meine Entschlossenheit spürten irgendwann auch die Kinder und so gelang es, dass sie bis auf wenige Ausnahmen an den Angeboten der Kinderbetreuung teilnahmen. Meist brachte ich die Kinder gegen 8 Uhr in die Betreuung. Die ‚Großen‘ machten tolle Sachen. Sie gingen auf Erkundungstour an die Ostsee und kamen oft mit reicher Beute zurück. Auch konnte Matilda - obwohl sie ‚nur‘ Begleitkind war - auch an der Entspannungstherapie und weiteren Kur-Angeboten teilnehmen. Das wöchentliche Schwimmen und Turnen machte ihr besondere Freude und ich war erstaunt wie gut alles klappte. Der kleine Jos war nicht weniger beschäftigt. Die Erzieherinnen gingen mit den Kleinen ebenfalls täglich an die frische Luft. Den großen ‚Schiebewagen‘ in dem alle Kinder Platz hatten, liebte er. Das Essen und auch die anschließende Mittagsruhe waren bald zum Ritual geworden. Erst um 14 Uhr holte ich Jos ab. Es war zu schön zu sehen, wie alle Kleinen in einem schön hergerichteten Raum mit etwa 15 Bettchen schliefen. Anschließend holte ich dann auch Matilda ab.

Wie war es für Alexa in der Kur? Das erfahren Sie in unserem nächsten Newsletter im März.

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