Was ist anders bei den Vater-Kind-Kuren im MGW?

49.000 Mütter haben 2016 eine Mutter-Kind-Kurmaßnahme in den vom Müttergenesungswerk anerkannten Kliniken in Anspruch genommen – davon 4.000 eine Mütterkur ohne ihre Kinder, und auch 1.600 Väter eine Vater-Kind-Kurmaßnahme.

Kurmaßnahmen im MGW sind geschlechtsspezifisch und ganzheitlich ausgerichtet. Sie sind an der gesundheitlichen und persönlichen Lebenssituation orientiert und beziehen gesellschaftliche Erwartungen und Rollenbilder mit ein.

Der jeweils individuelle Therapieplan in einer Vater-Kind-Kur umfasst sowohl medizinische Diagnostik und Behandlungen, psychosoziale Therapien, Physio-, Sport- und Bewegungstherapie, Ernährungsberatung, Entspannungs- und Kreativangebote als auch Beratung und Initiierung weiterführender Maßnahmen. Die Therapien sind auf Väter zugeschnitten und ermöglichen den Austausch untereinander in einer geschützten Männer-Runde. Dazu kommen männerspezifische Aktivitäten und Bewegungsangebote und die Stärkung der Vater-Kind-Beziehung. Gemeinsame Aktivitäten und therapeutisch unterstützte Angebote eröffnen Vater und Kind die Möglichkeit, ganz neue Seiten aneinander zu entdecken. Die Erfahrungen im Müttergenesungswerk zeigen: Männer öffnen sich in einer homogenen Gruppe mehr – ebenso wie die Frauen. Die Kommunikationsebenen sind klarer, typische Rollenzuschreiben im Miteinander fallen weg und geben Zeit für männerspezifische Themen und für das Wesentliche: Die Verbesserung der Gesundheit und des Gesundheitsverhaltens. Das Feedback der Väter in den Kliniken ist rückblickend sehr positiv.

Im Notfall hilft das MGW bedürftigen Müttern und Vätern auch mit Spenden, damit eine Kur angetreten werden kann, z.B. für die gesetzliche Zuzahlung oder die Reisekosten oder für ein kleines Taschengeld. Ihre Spende hilft.

 
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Andrea Lockhoff

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