Zeitdruck und berufliche Belastung bei Vätern

Das traditionelle Rollenmodell mit dem Mann als Haupt- und Vollzeitverdiener stellt auch für Väter eine Herausforderung dar.

60 Prozent der befragten Väter in unseren Kurmaßnahmen nennen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Belastung. Keine Überraschung, denn rund 67 Prozent der Väter sind in Vollzeit erwerbstätig. Die Väter von heute wollen ein neues Vatermodell leben. Sie kümmern sich aktiv um ihre Kinder und wollen die wenige freie Zeit mit ihnen genießen, aber auch ihrer PartnerIn und der Familie gerecht werden. Wenn die Belastungen zum Dauerstress werden, kommen auch Männer an ihre Grenzen und werden krank. Die meisten Väter in den Kurmaßnahmen sind zwischen 36 und 55 Jahre alt. 65 Prozent sind verheiratet bzw. leben in einer Partnerschaft, 27 Prozent sind alleinerziehend. Die meisten Väter haben ein bis zwei Kinder. Die 1.200 Beratungsstellen im Müttergenesungswerk und vielfältige Kommunikationsmittel in Print- und Online-Form weisen auf die besonderen Vater-Kind-Kurmaßnahmen zur Vorsorge oder Rehabilitation hin. Denn die sind in der öffentlichen Wahrnehmung längst nicht ausreichend bekannt. Die Ablehnungsquote der Kuranträge von Vätern bei den Krankenkassen liegt mit 15 Prozent etwas höher als bei den Müttern.

Achtung: Beim Kurantrag geht es um die Belastungen im Familienalltag. Die Beratungsstellen im Verbund Müttergenesungswerk helfen bei der Beantragung, Vorbereitung und Auswahl der Klinik.

 

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