Wenn zu viele Veränderungen zur Belastung werden

Desiree K. berichtet von ihrer Mutter-Kind-Kurmaßnahme an der Ostsee:

Eigentlich habe ich es meiner Mutter zu verdanken, dass ich im letzten Jahr mit meiner kleinen Tochter eine Kur an der Ostsee machen konnte. Sie war es, die mir den Tipp gab, sich helfen zu lassen. Bis zu diesem Zeitpunkt ignorierte ich erfolgreich jegliche Anzeichen meines Körpers. In meinem Leben gibt es einige Baustellen, eine davon war auch die veränderte Familienkonstellation, die nach der Trennung von meinem Partner entstanden war. Eine neue Partnerschaft verschärfte letztendlich die ohnehin schwierige Situation. Ich alleine wollte es hinbekommen. Mein Körper sah das aber anders. Der Stress wurde immer größer, mein Appetit immer kleiner. Ich fühlte mich unwohl und ausgelaugt. Mein ganzer Körper spielte verrückt, schließlich war ich untergewichtig und mit meiner Kraft am Ende.

Wie andere Frauen auch wollte ich mir jedoch nicht helfen lassen. „Andere bekommen das doch auch hin“. Meine Mutter war zum Glück hartnäckig, sie ließ nicht locker bis ich dann endlich zum Arzt ging. Von da an funktionierte dann alles ganz schnell. Mit Hilfe einer Beratungsstelle konnte ich ziemlich bald die Kur in Niendorf an der Ostsee antreten.


Vier Wochen waren besser als jeder Urlaub

Die vier Wochen waren besser als jeder Urlaub. Auch wenn es platt klingt, mir half dort „einfach alles“! Das Haus war sehr schön, jederzeit konnte jede Mitarbeiterin angesprochen werden. Es herrschte eine sehr entspannte und freundliche Atmosphäre. Ich glaube, das lag auch daran, dass dort nur Frauen bzw. Mütter mit ihren Kindern waren. Es war sehr schön, sich auszutauschen und zu wissen, dass es anderen Müttern ähnlich geht.

Auch meiner Tochter taten die Wochen sehr gut. Klar, die ersten drei Tage waren für uns beide etwas gewöhnungsbedürftig. Damit ich direkt von Anfang an meine Anwendungen machen konnte, wurde meine Kleine täglich von 9 Uhr bis 14 Uhr betreut. Der Anfang war für uns beide etwas schwierig, zumal sie gar keine Kita kannte. Schnell hat sie sich jedoch daran gewöhnt und die Zeit mit den vielen anderen Kindern auch genossen. Jeden Tag tobte sie am Strand rum, als Stadtkind – wir wohnen mitten in Berlin- war das natürlich etwas ganz besonderes.

Ich wusste, meinem Kind geht’s gut. Ich konnte deshalb ganz in Ruhe meine Anwendungen machen, am besten hat mir gefallen, dass ich kostenlos das Schwimmbad benutzen durfte. Für mich war das ein Luxus, den ich mir im Alltag nicht wirklich häufig gönnen kann. In der Kur habe ich auch Entspannungstechniken kennengelernt und Yoga ausprobiert. Ich rate wirklich allen Müttern dazu, sich helfen zu lassen, wenn sie merken, dass ihnen alles über den Kopf wächst.

Ich persönlich versuche nun die gelernten Dinge in meinem Alltag anzuwenden. Nicht immer gelingt mir das, aber ich werde immer besser.

 

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