Klinikbesuch der MGW-Schirmherrin Daniela Schadt:

Mütter setzen sich wieder auf die Prioritätenliste

 

Berlin, 16. September 2014. Die Schirmherrin des Müttergenesungswerkes (MGW) und Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, Daniela Schadt, besuchte heute in Begleitung der Kuratoriumsvorsitzenden, Dagmar Ziegler, MdB, die Mutter-Kind-Kurklinik Loßburg, eine anerkannten Klinik des MGW. Die beiden höchsten Repräsentantinnen der gemeinnützigen Stiftung informierten sich vor Ort über die Situation der Mütter und die Arbeit in der Mutter-Kind-Klinik. Der Klinikbesuch findet im Vorfeld der Woche der Müttergesundheit statt, mit der das Müttergenesungswerk auf die Lage der Mütter in Deutschland aufmerksam machen will.

 

Schirmherrin Daniela Schadt betonte während des Klinikrundgangs: Mütter, deren Belastungen im Alltag besonders hoch sind und die sich ständig Höchstleistungen abverlangen, fühlen sich oft erschöpft und ausgebrannt. Die ständige Überforderung bringen Körper und Seele mehr und mehr aus dem Gleichgewicht und führen im schlimmsten Fall zu einer ernsten Erkrankung. Während der Kurmaßnahmen lernen die Mütter, sich selbst wieder auf die Prioritätenliste zu setzen und für die eigene Gesundheit zu sorgen. Durch das so gewonnen Gleichgewicht und ein Mehr an Gelassenheit verbessert sich auch die Mutter-Kind-Beziehung – und davon profitiert die ganze Familie.“

 

„49.000 Mütter waren im letzten Jahr in den 77 ankerkannten Kliniken des Müttergenesungswerkes in einer Kurmaßnahme. Sie lernen die besondere Qualität im Müttergenesungswerk kennen“, erläuterte Kuratoriumsvorsitzende Dagmar Ziegler, MdB, während des Besuches. „viele von ihnen konnten die Hilfe der Beratungsstellen bei der Antragstellung in Anspruch nehmen und werden in der Nachsorge wieder auf das Müttergenesungswerk treffen. Diese Therapeutische Kette und die Sicherung der Rahmenbedingungen für die Kurmaßnahmen sind wichtige Stiftungsaufgaben seit fast 65 Jahren.“

 

Angelika Klingel, Geschäftsführerin des Klinikträgers Ev. Mutter-Kind-Kurheime Württemberg e.V. freute sich über den hohen Besuch: „Für unsere Arbeit mit den Müttern ist das MGW unverzichtbar. Unsere langjährige Erfahrung hat uns immer wieder gezeigt, wie erfolgreich gerade der ganzheitliche, frauenspezifische Ansatz der Kurmaßnahmen ist, damit sie nachhaltig wirken. Immer wieder hören wir von Müttern, dass die Kurmaßnahme in einer MGW Einrichtung Ausschlag für Veränderungen gab.“

 

Auf dem Programm der Gäste stand ein Klinikrundgang. In einem Fachgespräch mit Expertinnen der Evangelischen Kliniken wurden der Gesundheitszustand der Mütter und das medizinisch-therapeutische Konzept thematisiert. Danach tauschten sich die Gäste ausführlich mit den Müttern zu ihren Lebens- und Gesundheitssituationen aus.

 

Unter dem Dach des Müttergenesungswerkes arbeiten mehr als 1.300 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände (AWO, DRK, EVA, KAG, DPWV) und 77 vom MGW anerkannte Kliniken zusammen. Weitere Informationen zu Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen unter: www.muettergenesungswerk.de oder Kurtelefon: 030 330029-29

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