Pressemitteilung

 

Wirksame Hilfen für kranke Mütter:

Informationskampagne des MGW für

AllgemeinmedizinerInnen

 

Berlin, 15. Januar 2013. In diesen Tagen wendet sich das Müttergenesungswerk (MGW) mit einer großen Informationskampagne zu Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen an alle niedergelassenen AllgemeinmedizinerInnen in Deutschland. Ziel ist es, spezifische Fachinformationen über den Zugang zu diesen ganzheitlichen und mütterspezifischen Gesundheitsmaßnahmen zu verbreiten, denn für die Inanspruchnahme der Kurmaßnahme ist die Attestierung der Kurbedürftigkeit durch eine Ärztin oder einen Arzt erforderlich.

 

„Uns ist es sehr wichtig, Ärztinnen und Ärzte, die in direktem Kontakt mit Müttern und ihren Kindern stehen, adäquat zu informieren, denn 2,1 Mio. Mütter sind kurbedürftig“, betont Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes in Berlin. „Die Chancen für eine Bewilligung von Mutter-Kind-Kurmaßnahmen oder auch von Mütterkuren ohne Kinder sind bei attestierter medizinischer Notwendigkeit gut, seit im Februar 2012 die Begutachtungs-Richtlinie des MDK nach gemeinsamen Verhandlungen des Müttergenesungswerkes mit dem Spitzenverband Bund geändert wurde.“

 

Das Müttergenesungswerk hat die Fachinformationen mit rechtlichen und medizinischen Grundlagen, Antragsverfahren und Wirkung der Maßnahmen für Mütter in einem Flyer zusammengefasst. Medizinische Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Mutter-Kind im Verbund des Müttergenesungswerkes sind die einzigen spezifischen Gesundheitsleistungen für Mütter in der Regelversorgung des Gesundheitssystems. Die nachhaltige Wirkung ist wissenschaftlich erwiesen. Dahinter steckt ein sozialmedizinisches Gesamtkonzept, das die betreuenden ÄrztInnen und ihre Patientinnen auch bei den organisatorischen Erfordernissen und der Vorbereitung der Kurmaßnahme unterstützt: Die Therapeutische Kette des Müttergenesungswerkes umfasst die vorbereitende Beratung, Antragsverfahren und Suche nach der passenden Klinik, die stationäre Vorsorge und Rehabilitation sowie Angebote der Nachsorge am Wohnort.

 

Die Informationskampagne, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt wird, gibt sowohl den angesprochenen ÄrztInnen Fachinformationen in die Hand, stellt aber auch Informationen für Mütter vor, die von der Praxis zur Weitergabe an Mütter angefordert werden können.

 

Weitere Informationen zu Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen sowie die Attestformulare unter: www.muettergenesungswerk.de oder Kurtelefon: 030 330029-29

 

Kontakt: Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk

Bergstraße 63, 10115 Berlin
Katrin Goßens, Tel.: 030 330029-14

presse@muettergenesungswerk.de, www.muettergenesungswerk.de

 

 

Im Januar 1950 gründete Elly Heuss-Knapp, die Frau des ersten Bundespräsidenten, Theodor Heuss, die Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk (MGW). Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist, Kurmaßnahmen für Mütter zu ermöglichen, für die Idee der Müttergenesung zu werben und durch die Vernetzung der Wohlfahrtsverbände die Arbeit für Mütter zu stärken. Unter dem Dach des Müttergenesungswerkes arbeiten mehr als 1.300 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände (AWO, DRK, EVA, KAG, DPWV) und 82 anerkannte Kliniken in der Therapeutischen Kette aus kostenloser Beratung, Mütter- oder Mutter-Kind-Kurmaßnahme und Nachsorge zusammen.

Das Müttergenesungswerk sammelt Spenden, z.B. zur Unterstützung bedürftiger Mütter und ihrer Kinder bei der Durchführung einer Kurmaßnahme, für Nachsorgeangebote, Informations- und Aufklärungsarbeit.

Spenden an das Müttergenesungswerk:

Spendenkonto: 88 80, Bank für Sozialwirtschaft München BLZ 700 205 00

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Andrea Lockhoff

Officemanagerin

Telefon: 030 33 00 290

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