Zurück aus der Elternzeit im MGW

Zu viert zu Hause und zurück im Job. Mit kleinen und größeren Hindernissen in der Rolle als Mama und Angestellte.

Ein Jahr Pause – endlich wieder arbeiten!

Nach gut einem Jahr Elternzeit kehrte ich im Herbst 2019 zurück in die MGW-Geschäftsstelle. Endlich wieder arbeiten! Meinen Kopf anstrengen für das Wohl von Müttern. Endlich wieder selbst am Schreibtisch sitzen und produktiv sein. Nach einer wirklich anstrengenden und langen Kita-Eingewöhnung mit dem zweiten Knirps haben wir uns ein bisschen in den neuen Alltag zu viert reingefuchst. Papa arbeitet Vollzeit und Mama Teilzeit – in vielen Familien das klassische Modell.

Zwischen Kita- und Großstadtkeimen

Nachdem wir den Herbst 2019 für Krankheiten genutzt und uns ständig im Kreis mit den Kita- oder Großstadtkeimen angesteckt haben, freuten wir uns auf nichts mehr als etwas Ruhe an Weihnachten und über den Jahreswechsel. Heiligabend war wirklich wunderschön und unsere Große konnte dem Weihnachtsmann all ihre schönen Lieder und Gedichte erzählen. Einen Tag später machte sie leider schlapp und fieberte und fieberte und fieberte… Als es am vierten Tag noch nicht merklich besser war, entschieden wir uns, die völlig überfüllte Notaufnahme aufzusuchen. Zwischen weiteren unzähligen Bazillen verbrachten Papa und Tochter mehrere Stunden für die Diagnose: leichte Mittelohrentzündung auf beiden Seiten. Ab sofort: Antibiotika, 7 Tage lang. Immerhin wussten wir nun, was es ist und freuten uns, dass es ihr zum Jahresende etwas besser ging. Zur Silvester-Feier unserer Freunde konnten wir aber nicht, da auch dort ein reinstes Viren-Chaos herrschte. Alle vier Familienmitglieder lagen flach.

Halbwegs fit ins neue Jahr

Oh je... Das kann ja im neuen Jahr nur bergauf gehen. Nach einigen Krankheitsgeschichten aus dem Freundeskreis hatten auch wir gleich zu Jahresbeginn einen neuen Beitrag zu leisten. Unser Papa stolperte so ungünstig, dass er sich dabei am Fuß verletzte und in den nächsten Tagen nur noch mit Krücken vorankam. Dabei wollte Mama im Januar mehr arbeiten und Papa die Kinderbespaßung verstärkt übernehmen. Das hat ja schon mal super geklappt - nämlich gar nicht. Also arbeitet Mama jetzt trotzdem mehr und darf zusätzlich die Wege zur Kita planen oder übernehmen – jeden Tag 45 – 60 Minuten Weg mehr, die ich vorher nicht eingeplant hatte.

Gute Organisation ist alles

Die neue Situation stellt uns wieder vor eine neue Aufgabe der Organisation. Papa macht jetzt alles, was man so im Sitzen erledigen kann: Brote schmieren, den Kindern vorlesen, Socken zusammenlegen etc. Alles, was Mama im Kopf hat, deligiert sie vom Handy an Papa. Dafür schafft sie nun auch alle Wege: Zu Hause - Kita - Büro - Einkaufen - Kita - Zu Hause. Von Tag zu Tag wird es aber besser und wir pegeln uns zu viert wieder neu ein. Organisation ist eben doch alles, aber muss immer wieder neu geplant werden.

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